Ewenen-Frauen in Nationaltracht
Anfang 20. Jahrhundert
Nachdem
er nach seiner Sitte aufgestanden und gegrüsst hatte, erzählte er auf unsere
Frage, warum er weine, Folgendes:
>>
Als ich gestern im Walde ging, fand ich an einer Stelle viele Spuren, von
wilden Rennthieren. Mich ausserordentlich über diesen Fund freuend, kehrt ich
augenblicklich zu meiner Familie zurück.
Nachdem ich hier mein Gewehr und meine
Sachen in die gehörige Ordnung gebracht und selbst ausgeruht hatte, kam ich vergangene
Nacht gegen Mitternacht, als eben die Oberfläche des am Tage weich gewordenen
Schnees gefroren war, meinen Hund führend und meine Schneeschuhe anhabend, zu
den von mir gesehen Rennthierspuren.
Nachdem
ich hier zwei Stunden auf den Anbruch des Tages gewartet und den Taback geraucht hatte, liess ich,
sobald bei der Morgendämmerung die Rennthierspuren sich zeigte, meinen Hund
los. Ich selbst lief auf Schneeschuhen hinter meinem Hunde her.
