Posts mit dem Label Oloncho werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Oloncho werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Juni 2014

Oloncho - Olonkho

Olonkho, Sakha heroic epos, in Timofei Stepanov’s painting The Upper World



Olonkho is a heroic epic tale of the Sakha people. The poetic tales, which vary from 10,000 to 20,000 verses (or more) in length, are performed by the Olonkho singer and story-teller. Wiki.

In 2004, it was proclaimed by UNESCO as a Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity. UNESCO.

source & more: eYakutia

Freitag, 19. April 2013

Magie jakutischer Klänge im Klangkosmos in Hamm

Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben die alte Musik der Jakuten abseits jeglicher Touristen-Folklore wiederbelebt und führen die tönende Tradition fort.
Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben die alte Musik der Jakuten abseits jeglicher Touristen-Folklore wiederbelebt und führen die tönende Tradition fort.

HAMM - Sibirien - schon der Name galt hierzulande als Synonym für kalt, dunkel und ganz weit weg. Am Dienstagabend richtete das „Klangkosmos Weltmusik“-Konzert die Scheinwerfer in der Lutherkirche auf eine musikalische Facette des kulturellen Erbes der Jakuten.

Das Turkvolk gab der Republik Jakutien im Nordosten Russlands den Namen. Das riesige Gebiet nördlich des Baikalsees gilt als Urheimat der Khomus (Maultrommel), eines der ältesten Instrumente der Menschheit, die auch am Dienstag im Fokus stand.

Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben sich zum Ziel gesetzt, die alte Musik abseits jeglicher Touristen-Folklore wieder zu beleben und die tönende Tradition fortzuführen. Die Leiterin Albina Degtyareva hat sich intensiv mit der Erforschung von Repertoire und Spieltechnik der Khomus befasst und dazu die Möglichkeiten des Nasen-, Rachen- und Gaumengesangs durch die Maultrommel hindurch erweitert.
   
Beschwörend tönender Gesang füllte das Kirchenschiff und erinnerte an Gesänge von Mongolen oder nordamerikanischen Indianern. Bereits hier wurden die spirituellen Wurzeln dieser Klänge fühlbar, einer Musik, die dem Schamanen die Kommunikation mit den Geistern, Elementarkräften oder nicht menschlichen Wesen ermöglichte.

Montag, 25. März 2013

Klangkosmos: Mystische Klänge aus Jakutien

Der Maultrommel Khomus entlocken Albina Degtyareva und ihre Mitstreiterinnen sibirische Klänge.


Das Ensemble wurde im Jahr 2002 von Albina Degtyareva gegründet, um die uralte shamanische Khomus-Tradition in Jakutien wiederzubeleben. Diese größte sibirische Region liegt in der Republik Sakha in der Nähe des Polarkreises.
 
Das Ensemble spielt von den berühmten Olonkho Epen inspirierte Stücke. Die Musikerinnen haben die letzten noch lebenden Schamaninnen aufgesucht, um von ihren Ritualen zu lernen. Ayarkhaan spielen die Maultrommel Khomus, die einen überwältigenden, rhythmischen, wuchtig-pulsierenden Klang produziert, der bis in tiefste Tonlagen reicht. Funkelnde Obertonmelodien und magische Beschwörungsgesänge erklingen, die die Stimmen von Vögeln, Pferden, Bäumen, Geistern und Stürmen lebendig werden lassen.

Dienstag, 19. Februar 2013

Erinnerungen - A.J. Uwarowskij [3]

N.I. Mjagkij, Landvogt von Jakutsk, und die verbannten russischen Schriftsteller D. Dawydow und M. Aleksandrow waren auch seine treue Freunde.
Die Freundschaft mit den Dekabristen und den russischen Schriftstellern beeinflusste seine Weltanschauung, half bei Entwicklung seiner literarischen Begabung, und er schrieb seine
 
 >> Erinnerungen << und das Oloncho
 >> Är-Soghotoch <<.
  
Der Schriftsteller A.D. Dawydow legte seinen Werken >> Shiganskaja Agrafena << und >> Tunguse << Motive aus dem Werk von Uwarowskij zugrunde.
Uwarowskij und N.I. Mjagkij bearbeiteten >> Das Statut über die Lage der Nichtrussen in Sibirien << von M.M. Speranskij, welches für das Leben der Jakuten von großer Bedeutung war.
Die Jakuten haben eine Selbstverwaltung
 << Stepnaja Duma >> durchgesetzt, dessen Leiter Iwan Migalkin wurde. Uwarowskij und Mjagkij halfen ihm bei seiner Arbeit.
1830 wurden N.I. Mjagkij und A.J. Uwarowskij aufgrund ihrer Kontakte zu den Dekrabisten von der Arbeit entlassen und fielen in Ungnade.
4 Monate lang befand sich Uwarowskij im Gefängnis, 9 Jahre lang (1830-1839) war er in ein Untersuchungs-verfahren verwickelt.
1839 trat Uwarowskij in den Ruhestand und fuhr nach St. Petersburg, wo er 12 Jahre verbrachte. Schon am dritten Tag seines Ankommens, am 7. Januar 1840 ging er zum Ball im Gebäude der adligen Versammlung und sah dort den russischen Zaren Nikolaj den I.
In St.  Petersburg lernte er den bekannten Reisenden und Akademiker A.Th.v. Middendorff kennen, der von seiner Expedition nach Nord-Osten Sibiriens zurückgekehrt war und viele Materialen über die Sprach und die Folklore der Jakuten mitgebracht hatte.
Er übergab sie der Akademie der Wissenschaften. O.N. Böhtlingk versprach, die Erforschung dieses Materials zu organisieren. Aber es gab keine Fachleute, und Böhtlingk beschloss das selbst zu machen.