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Donnerstag, 3. April 2014

Tauende Dauerfrostgebiete bereiten russischer Ölindustrie Probleme

Das Auftauen der Dauerfrostböden in arktischen Gebieten gefährdet nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums die russische Ölproduktion.  
Gegenwärtig entfallen rund 63 Prozent des russischen Territoriums (10,7 Millionen km2) auf die Permafrost-Zone. Dort liegen mehr als 70 Prozent der erkundeten Ölreserven und 93 Prozent der Gasreserven. Für den Ausbau der Vorkommen hat Russland in den zurückliegenden Jahrzehnten verzweigte Infrastrukturen errichtet. Durch die globale Klimaerwärmung wandert die Permafrostgrenze nordwärts.
„Die Ölbohranlagen, Pumpstationen und Pipelines sind für bestimmte Temperaturbereiche ausgelegt. Abweichende Klimaverhältnisse können eine ganze Reihe negativer Folgen verursachen“, so das russische Katastrophenschutzministerium in seiner Prognose für 2014. Vor allem die Fundamente der Bauten seien gefährdet.
Negative Auswirkungen des Klimawandels seien vor allem auf der Fernost-Halbinsel Tschukotka, in Südost-Jakutien und im Westsibirischen Tiefland, aber auch an der Küste der Kara-See und auf der Doppelinsel Nowaja Semlja zu befürchten.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Russlands Zivilschutz befreit Schiffe aus Eisfalle in Jakutien


STIMME RUSSLANDS Der russische Zivilschutzdienst hat am Mittwoch mit einer Rettungsaktion zur Befreiung von 17 Schiffen begonnen, die im Eis des Flusses Indigirka in Jakutien (Ostsibirien) stecken geblieben sind. An Bord der Schiffe befinden sich 90 Besatzungsmitglieder.

Für die Schiffe sind nach der Rettung sichere Anlegeplätze vorgesehen, damit sie im Frühling vom Eisgang verschont bleiben. 
Die regionale Regierung hat Situation im Griff. source
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2013_10_16/Russlands-Zivilschutzdienst-befreit-Schiffe-aus-Eisfalle-in-Jakutien-4157/