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Donnerstag, 27. August 2020

Berelekh | Berelekhsky | Bereleech | Mammut Friedhof | Sacha-Jakutien

 Berelekh | Mammutfriedhof | Jakutien

Die Fundstelle liegt etwas südlich von 71 ° N am Fluss. Berelekh, der linke Nebenfluss der Indigirka.

Das Alter auf etwa 12,5 bis 14.000 Jahre geschätzt - das späte Stadium des Spätpaläolithikums, aber eine ältere Zeit ist nicht ausgeschlossen.


Bis zur Eröffnung des Yana-Geländes galt Berelekh als der nördlichste Fundstelle des Paläolithikums der Welt

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Sacha-Jakutien | Website


Donnerstag, 24. April 2014

Mammuts bekommen Chance auf zweite Geburt

Foto: RIA Novosti
STIMME RUSSLANDS In Jakutien entsteht eine Kryobank zur Aufbewahrung von Mammut-Fauna. Das Projekt ist einzigartig – solch einen gigantischen Kühlschrank für Urtiere gibt es sonst nirgends auf der Welt. So wie es nirgendwo anders eine so große Zahl an aufgefundenen Mammut-Resten gibt, und dies macht den Bau eines solchen Objektes denn auch notwendig. Die Kryobank wird es nicht nur erlauben, die ausgegrabenen Tiere aufzubewahren, sondern gibt ihnen auch die Chance auf eine zweite Geburt mittels Klonen.


Sonntag, 23. März 2014

Wissenschaftler nach 'frischem' Mammut-Fund: "Chance für erfolgreiches Klonen eines Wollhaarmammut ist hoch"

Wissenschaftler untersuchen das erstaunlich gut erhaltene Wollhaarmammut in einem Labor an der North-Eastern Federal Universtity. | Copyright: Michil Yakovlev, North-Eastern Federal Universtity

Jakutsk (Jakutien) - Nachdem vor einem Jahr Wissenschaftler ein teilweise in einem Eisblock eingefrorenen Mammut-Kadaver frisches Fleisch und sogar flüssiges Blut sicherstellen konnten (...wir berichteten), sind die Untersuchungen an dem unerwartet gut erhaltenen Mammutfund schon weit fortgeschritten. Schon jetzt zeigen sich die beteiligten Forscher davon überzeugt, dass es mit Hilfe der vorliegenden Gewebe-, Zell- und DNA-Proben möglich sein wird, schon in absehbarer Zeit ein lebendes Mammut durch Klonen wieder zum Leben zu erwecken.

Montag, 6. Januar 2014

Jakutsk, die kälteste Großstadt der Welt



Wo kann man innerhalb von zwei Tagen ein Mammute bestaunen, Maultrommel spielen, Rentiere verspeisen und ein UNESCO-Weltnaturerbe besteigen? In Jakutsk an der Lena – einem Ort voller Geheimnisse.

An den Ufern der Lena, dem 4 400 km langen Fluss gelegen, ist Jakutsk im Winter Temperaturen von durchschnittlich -40°C ausgesetzt. Nebelschleier umhüllen in dieser Jahreszeit die Stadt. Jakutsk steht für Temperaturextreme. In den Sommermonaten klettert das Thermometer nicht selten auf 30°C.

Trotz der ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse ist Jakutsk mit seinen 200 000 Einwohnern eine wachsende Stadt, die sich zu einem dynamischen Zentrum der Region entwickelt hat. Jakutsk ist die Hauptstadt der Republik Sacha, eines weitläufigen Gebiets, das etwa so groß wie Indien ist, aber von weniger als einer Million Menschen bewohnt wird. Die Bevölkerung von Jakutien setzt sich überwiegend aus Jakuten, Ewenken und Ewenen zusammen. Wer sich für Russlands entlegenste Winkel interessiert, sollte einen Abstecher nach Jakutsk nicht verpassen. source & more

Donnerstag, 28. März 2013

Elfenbein im Permafrost: Die Mammut-Jäger

Die Beute des Mammut-Elfenbein im äußersten Norden Jakutien
Mammut-stoßzähne wieder aus dem permafrost mit schweren Arbeit Suchenden. Ihre Beute ist ziemlich kompliziert, da oft altes Material liegt in der sumpfigen stellen, auf dem Boden der Flüsse, in der Tundra. Oft sind die stoßzähne finden an den ufern von Bächen, Seen und Schluchten. Zu extrahieren, die ein Artefakt добытчику zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen nonstop Ausgrabungen. Bevor abholen Gefundene Material, Jäger Stoßzähnen Wurf in выкопанное Loch Silber Schmuck oder farbigen Kugeln, die als Opfer örtlichen Geister.| source
In Russlands fernem Osten taut der Permafrostboden auf, und darin schlummert ein Schatz: Mammutstoßzähne. Weil jedes Kilo Elfenbein Hunderte Euro wert ist, fahnden Sammler nach den wertvollen Stücken. Ein Besuch in Jakutien.

Fünf Monate lang hat Karl Gorochow den Objekten seiner Suche auf der abgelegenen Insel Kotelny in der Ostsibirischen See nachgespürt. Kälte und Hunger setzen ihm zu, sogar Möwen hat er schon gegessen. Wind und Wetter haben die Wangen des 46-Jährigen unter seinem zotteligen rotblonden Bart aufplatzen lassen.

Gorochow läuft die Zeit davon. Schon heulen hier, tausend Kilometer nördlich des Polarkreises, die Schneestürme des Spätsommers über die Insel, der extreme Frost des nordischen Winters rückt bedrohlich näher. Aber als seine Finger und Handflächen zu jucken beginnen, deutet Gorochow das als "gutes Vorzeichen". Das Jucken, sagt er, stellt sich meistens dann ein, wenn er kurz davor ist zu finden, was er sucht: die Elfenbeinstoßzähne eines Mammuts.

Die wollhaarigen Riesen, die den Norden Sibiriens gegen Ende der letzten Eiszeit durchstreiften, starben vor etwa 12.000 Jahren weitgehend aus. Nur einige überlebten auf isolierten Inseln im Eismeer etwas länger. Jetzt, da der Klimawandel den Permafrostboden auftaut, kommen ihre bis zu vier Meter langen gebogenen Stoßzähne wieder zum Vorschein: baumstammdickes Elfenbein, das den Menschen im arktischen Sibirien neuerdings ergiebige Einnahmen verschafft.

Heute sind die Stoßzähne der Mammuts zur wirtschaftlichen Hoffnung für eine Region geworden, die nach der Schließung von Bergwerken und Fabriken aus der Sowjetära weitgehend vernachlässigt wurde. Gefördert wird das Geschäft durch das Verbot, mit Elefantenelfenbein zu handeln. Und nicht zuletzt spielt die globale Klimaerwärmung eine Rolle.

Samstag, 29. September 2012

Dem Wollhaarmammut auf der Spur

Der jüngste Mammutfund in der russischen Tundra hat die Forscherwelt in hoffnungsvolle Erwartung versetzt. Während einer Sommerexpedition in die sibirische Provinz Jakutien war ein internationales Team auf Fell, Gewebe und Knochenmark eines Wollhaarmammuts gestoßen. Diese könnten womöglich noch lebende Zellen enthalten – aus denen sich eines fernen Tages vielleicht ein Mammut klonen ließe.

Ebenfalls spektakulär ist der Fund, den Archäologen in einer Zementfabrik in den Niederlanden, in der Nähe von Maastricht gemacht haben: das Skelett eines 13 Meter langen sogenannten Mosasauriers.

Das Reptil lebte vor rund 68 Millionen Jahren, als diese Region noch vom Wasser bedeckt war.


Dem Wollhaarmammut auf der Spur | euronews, science