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Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben die alte Musik der Jakuten abseits jeglicher Touristen-Folklore wiederbelebt und führen die tönende Tradition fort.
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HAMM - Sibirien - schon der Name galt hierzulande als Synonym für kalt, dunkel und ganz weit weg. Am Dienstagabend richtete das „Klangkosmos Weltmusik“-Konzert die Scheinwerfer in der Lutherkirche auf eine musikalische Facette des kulturellen Erbes der Jakuten.
Das Turkvolk gab der Republik Jakutien im Nordosten Russlands den Namen. Das riesige Gebiet nördlich des Baikalsees gilt als Urheimat der Khomus (Maultrommel), eines der ältesten Instrumente der Menschheit, die auch am Dienstag im Fokus stand.
Beschwörend tönender Gesang füllte das Kirchenschiff und erinnerte an Gesänge von Mongolen oder nordamerikanischen Indianern. Bereits hier wurden die spirituellen Wurzeln dieser Klänge fühlbar, einer Musik, die dem Schamanen die Kommunikation mit den Geistern, Elementarkräften oder nicht menschlichen Wesen ermöglichte.