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Mittwoch, 17. Februar 2016

Jakutenpferde durchliefen Instant-Evolution

Jakutenpferd in OymyakonFoto: Maarten Takens. Lizenz: CC BY-SA 2.0.
Zuchttiere entwickelten sich im kalten Klima innerhalb kurzer Zeit zu Quasi-Wildpferden.

Die Jakuten sind ein Turkvolk, das etwa eine halbe Millionen Menschen zählt und im Norden Sibiriens lebt. Dem aktuellen Stand der Forschung nach stammen sie aber nicht von dort, sondern zogen - anders als andere Turkvölker - nicht nach Süden und Westen, sondern nach Norden, wo sie die vorher dort lebenden Tungusen verdrängten. Als möglicher Grund für die Nordwanderung im Spätmittelalter kommt eine Ausbreitung der Mongolen in ihrer ursprünglichen Heimat westlich des Baikalsees in Betracht.

In der neuen Heimat der Jakuten, die zur Hälfte oberhalb des nördlichen Polarkreises liegt, war es deutlich kälter als in ihrer alten - im Winter bis unter minus 70 Grad Celsius. Das führte dazu, dass sich die Pferde, die dem Volk nicht nur als Reit- und Zugtiere dienen, sondern auch gemolken und gegessen werden, zu Quasi-Wildpferden zurückentwickelten (oder zurückgezüchtet wurden), wie eine in PNAS veröffentlichte gemeinsame Studie von Wissenschaftlern aus acht Ländern zeigt.


Freitag, 13. Dezember 2013

Chysh Khan - The King of Winter

source | photo

This is "Chysh Khan''(Kış Han) - The King of the Winter / The Bull of Frost / The Cold Keeper of the Siberian Turkics,
Sakha (Yakut) Republic, Northeast Siberia (Northeast Asia)

By Sakha (Yakut) Siberian legend Ox of Cold creates the winter by its breathing. Annually the Siberian Ded Moroz gets from hands of Chysh Khan (Kış Han) Symbol of the Cold with which begins the pre-newyear journey on country. Chysh Khan (Kış Han) is living on the Pole of Cold but also have a Yakutsk Residence - "Permafrost Empire"
Chysh Khan (Kış Han) is said to be a modern incarnation of the mythical image of Sakha (Yakut) Bull of Winter. Chysh Khan’s residence as it is due to the Cold Keeper is located at the Pole of Cold in Oimyakon.


Every year fairy-tale characters from all over the world arrive to Oimyakon to visit Chysh Khan and to symbolically take over the Cold from the Keeper’s hands and to share their experience of the current New Year preparations.


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ust-Nera || Jakutien

Усть-Нера, 1960-е

Ust-Nera liegt 870 km nordöstlich der Republikshauptstadt Jakutsk, im Tscherskigebirge an der Mündung der Nera in den Mittellauf der Indigirka (das Wort ust ist vom russischen ustje, Mündung abgeleitet).

Das Klima ist ausgeprägt hochkontinental. Der Ort liegt damit in einem der kältesten bewohnten Gebiete der Erde: der „Kältepol“ Oimjakon liegt etwa 200 km südlich von Ust-Nera.Ust-Nera ist Verwaltungszentrum des Ulus (Rajons) Oimjakon.

Der Ort ist über eine befestigte Straße mit dem Zentrum der benachbarten Oblast Magadan am Ochotskischen Meer verbunden. Nach Jakutsk gibt es keine ganzjährig befahrbare Straßenverbindung. Ust-Nera hat einen Flugplatz, es besteht tägliche Verbindung nach Jakutsk
.

Der Ort entstand im Zusammenhang mit der Entwicklung des Goldbergbaus an der Kolyma und Indigirka in den 1930er Jahren und war zu frühen Sowjetzeiteneines der Zentren des Gulag in diesem Teil Sibiriens.  source