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Mittwoch, 17. Februar 2016

Jakutenpferde durchliefen Instant-Evolution

Jakutenpferd in OymyakonFoto: Maarten Takens. Lizenz: CC BY-SA 2.0.
Zuchttiere entwickelten sich im kalten Klima innerhalb kurzer Zeit zu Quasi-Wildpferden.

Die Jakuten sind ein Turkvolk, das etwa eine halbe Millionen Menschen zählt und im Norden Sibiriens lebt. Dem aktuellen Stand der Forschung nach stammen sie aber nicht von dort, sondern zogen - anders als andere Turkvölker - nicht nach Süden und Westen, sondern nach Norden, wo sie die vorher dort lebenden Tungusen verdrängten. Als möglicher Grund für die Nordwanderung im Spätmittelalter kommt eine Ausbreitung der Mongolen in ihrer ursprünglichen Heimat westlich des Baikalsees in Betracht.

In der neuen Heimat der Jakuten, die zur Hälfte oberhalb des nördlichen Polarkreises liegt, war es deutlich kälter als in ihrer alten - im Winter bis unter minus 70 Grad Celsius. Das führte dazu, dass sich die Pferde, die dem Volk nicht nur als Reit- und Zugtiere dienen, sondern auch gemolken und gegessen werden, zu Quasi-Wildpferden zurückentwickelten (oder zurückgezüchtet wurden), wie eine in PNAS veröffentlichte gemeinsame Studie von Wissenschaftlern aus acht Ländern zeigt.


Montag, 19. Januar 2015

Musher Schule in Jakutien | Schamanenbaum

Foto by Ajar Varlamov/YakutiaPhoto.com

Gestern hat ein Ausflug zum Schamanen Baum im Rahmen einer Winterreise «Musher Schule in Jakutien» stattgefunden. Das ist ein 2-stündiger Ausflug in malerischer Umgebung von Jakutsk, gute Entspannung mit freundlichen jakutischen Laikas. 

source & more: YakutiaPhoto.com 

Samstag, 11. Januar 2014

Arktische Kälte bis minus 60 Grad erwartet Jakutien

Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS In den nördlichen Regionen Jakutiens in Westsibirien wird in den nächsten Tagen laut der Wettervorhersage eine klirrende Kälte bis minus 60 Grad erwartet.
Zurzeit zeigt das Thermometer in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik, Jakutsk, bei einem dichten Nebel „nur“ 42 Grad Kälte an.
Die arktische Kälte wird in Jakutien laut der Wettervorhersage bis zum 14. Januar herrschen. source
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_01_09/Arktische-Kalte-bis-minus-60-Grad-erwartet-Jakutien-7399/

Freitag, 13. Dezember 2013

Chysh Khan - The King of Winter

source | photo

This is "Chysh Khan''(Kış Han) - The King of the Winter / The Bull of Frost / The Cold Keeper of the Siberian Turkics,
Sakha (Yakut) Republic, Northeast Siberia (Northeast Asia)

By Sakha (Yakut) Siberian legend Ox of Cold creates the winter by its breathing. Annually the Siberian Ded Moroz gets from hands of Chysh Khan (Kış Han) Symbol of the Cold with which begins the pre-newyear journey on country. Chysh Khan (Kış Han) is living on the Pole of Cold but also have a Yakutsk Residence - "Permafrost Empire"
Chysh Khan (Kış Han) is said to be a modern incarnation of the mythical image of Sakha (Yakut) Bull of Winter. Chysh Khan’s residence as it is due to the Cold Keeper is located at the Pole of Cold in Oimyakon.


Every year fairy-tale characters from all over the world arrive to Oimyakon to visit Chysh Khan and to symbolically take over the Cold from the Keeper’s hands and to share their experience of the current New Year preparations.


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Russlands Zivilschutz befreit Schiffe aus Eisfalle in Jakutien


STIMME RUSSLANDS Der russische Zivilschutzdienst hat am Mittwoch mit einer Rettungsaktion zur Befreiung von 17 Schiffen begonnen, die im Eis des Flusses Indigirka in Jakutien (Ostsibirien) stecken geblieben sind. An Bord der Schiffe befinden sich 90 Besatzungsmitglieder.

Für die Schiffe sind nach der Rettung sichere Anlegeplätze vorgesehen, damit sie im Frühling vom Eisgang verschont bleiben. 
Die regionale Regierung hat Situation im Griff. source
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2013_10_16/Russlands-Zivilschutzdienst-befreit-Schiffe-aus-Eisfalle-in-Jakutien-4157/

Dienstag, 26. Februar 2013

Jakutien: Russische Behörden lassen Tausende Wölfe töten

Jakutischer Jäger und Bauer mit Wolfsfalle (im Januar 2013): 3000 Wölfe sollen sterben
Jakutischer Jäger und Bauer mit Wolfsfalle (im Januar 2013): 3000 Wölfe sollen sterben


Moskau - Drei Monate lang sollen die Jäger im Einsatz sein: Nachdem Wölfe in Sibirien im vergangenen Jahr mehr als 16.000 Rentiere und 3000 Pferde gerissen haben, bläst die Regierung der Teilrepublik Jakutien nun zur Jagd auf die Raubtiere. Derzeit streifen mehr als 3500 Wölfe durch das russische Gebiet, das achteinhalb Mal so groß ist wie Deutschland - die Behörden wollen die Zahl der Tiere nun auf maximal 500 reduzieren.
Gejagt werden sollen die Tiere sowohl vom Boden als auch von der Luft aus. 161 wurden in den vergangenen Tagen schon erlegt. Die Tiere würden immer mehr zur Gefahr, sagte ein Behördensprecher der Agentur Ria Nowosti. Die Regierung setzte Abschussprämien in Höhe von insgesamt umgerechnet 750.000 Euro aus. Vor allem im Winter suchen Wölfe immer wieder in der Nähe von Siedlungen nach Nahrung.
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Mittwoch, 20. Februar 2013

BRRRR! So sehen minus 40 Grad aus!

Jakutsk, Dienstagmorgen um 10 Uhr. Die Sonne blinzelt durch die Wolken. Aber es ist kalt. Unfassbar kalt: minus 42 Grad.

Jakutien (Russland) – Verkehrsschilder verschwinden unter einer dicken Eisschicht, die Tinte im Kugelschreiber gefriert, nur wenige dick vermummte Menschen laufen durch die Straßen von Jakutsk, der Hauptstadt des Kältepols der Welt. Wer kann, bleibt lieber drinnen.

Jakutien: Neue Bilder aus der kältesten Region der Welt
Verträumt, romantisch, schön. Diese Begriffe könnten einem für die Schiffe, die bei Jakutsk in einem Fluss eingefroren sind, einfallen. Wenn es nur nicht so furchtbar kalt wäre.
Foto: Reuters

Die russische Republik Jakutien ist das kälteste bewohnte Gebiet der Erde – in etwa so groß wie die gesamte Europäische Union ohne Großbritannien, Schweden und Finnland. Doch dünn besiedelt - auf dieser Fläche leben nicht einmal eine Million Menschen.

Kein Wunder: In ganz Jakutien ist es so kalt, dass die Erde das ganze Jahr über gefroren ist. Im kurzen Sommer, wenn die Temperaturen manchmal sogar über 30 Grad steigen, taut lediglich eine dünne Schicht an der Erdoberfläche auf. Darunter bleibt der Boden frostig.


Jakutsk im Winter
Ein Klima wie im Gefrierfach: Jakutsk im Winter
Foto: Reuters