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Samstag, 19. Februar 2022

Kyys - Schamanin | Film | Dokumentation | UpDate

Kyys Kleidung

Es wird angenommen, dass die Mumie eine Schamanin ist.

Sie wurde mit drei Schichten Kleidung und zwei Leder-schnüren gefunden, die sie umgaben. Gefunden im Grab von Kyys Ounouogha („das Grab der jungen Frau“) von einem gemeinsamen französisch-russischen Team in Jakutien im Nordosten Russlands. weiterLesen


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Freitag, 25. April 2014

Donnerstag, 6. Februar 2014

Schamanengeschichten


Legenden, und Erzählungen von Schamanen bei Jakuten, Burjaten und Tungusen. Gesammelt von G.V. Ksenofontov

Das Erneuern eines Schamanengrabes
Das Grab des Schamanen Temir-Tscharaptschylaach.
Pavlov Platon - Börtö | G.V. Ksenofontov

Am Flüßchen Chaastaach liegt das Grab eines alten Schamanen namens Temir-Tscharaptschylaach, des "Mannes mit dem eisernen Mützenschirm". Der Leichnam lag in einem Sarg, der aus einem Lärchenstamm ausgehöhlt war. Man hatte den Sarg auf der Astgabel in einer großen Lärche befestigt. 

Man erzählt, daß man die Knochen dieses Schamanen früher schon zweimal aufgehoben habe, da der Sarg und der Baum faulten und die Knochen zur Erde fielen. 

Als der Sarg herabfiel, da schlachtete ein Schamane aus der Blutsverwandschaft des verstorbenen Schamanen drei Stück Vieh von besonderer Farbe, richtete das Ysyach-Fest her, nahm die sterblichen Überreste des Schamanen auf und legte sie auf einen anderen Baum.

Samstag, 11. Januar 2014

Felsmalerei || Jakutien

© Foto : www.yakutskhistory.net
STIMME RUSSLANDS Gelehrte des Institutes für humanitäre Forschungen und Probleme der Urvölker des Nordens bei der Russischen Akademie der Wissenschaften haben im Osten Russlands, auf dem Gebiet Jakutiens im Subpolargebiet gleich zwei vorzeitliche „Galerien“ entdeckt.

Die Spezialisten untersuchten den äußersten Nordosten der Republik. Die ersten Felszeichnungen erblickten sie in 1.100 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Das Alter der Funde wird auf 2.000 bis 3.000 Jahre geschätzt.


Die vorzeitliche Galerie diente nach Ansicht der Wissenschaftler zur Ausstattung eines Urzeit-Tempels. Viktor Djakonow, führender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für humanitäre Forschungen, erzählt: „Es sind mehrschichtige Zeichnungen aus verschiedenen Zeiten, eine über der anderen. 

Es wurden zwei Zeichnungsblöcke gefunden: Auf dem einen sind Menschen, Geister und Schamanen zu sehen, auf dem anderen mythologische Tiere und Vögel.“ Die meisten Menschenfiguren sind mit dem Kopf nach unten dargestellt – das könnten die Geister von Verstorbenen sein, die in die „untere“ Welt herabsteigen, fügt der Archäologe hinzu. source & more

  Label: Ewenken

Montag, 4. November 2013

Sonntagsgeschichte von Tatjana Kuschtewskaja



Jakutien
Aus dem Ukrainischen

..... Die Zivilisation hatte ihnen Motorboote und Motorsägen gebracht, Syphilis und Wodka, die Ideologien des Betrügens und der Heuchelei. Ihre Glaubensgrundlage aber war die alte geblieben: die Verehrung der heiligen Steine, der Glaube an Geister, die Beschwörungsrituale, die Tradition des Geschichtenerzählens und ihre Auffassung von Ethik .....

..... Ich lauschte, Jakutien ging gleichsam in mich ein und schmiegte sich an mein Herz. Damals hat sich in mir etwas für mein ganzes Leben entschieden. Obwohl ich seine Sprache nicht verstand, begann ich die Worte, die wie Kinderklappern rasselten, und in denen Erlittenes mitklang, zu erkennen ..... 

..... Ich habe den Kampf des Schamanen mit den Geistern miterlebt, die verlangten, die Wöchnerin selbst sollte das Opfer sein. Und als es ihm gelang, ihnen dieses Opfer zu entreißen, verlangten sie von ihm, er solle ihnen einen anderen Menschen als Opfer anbieten. Ich habe gesehen, wie es ihm schließlich gelang, den Geistern ihre Macht zu nehmen ..... 

weiterLesen:  PDF || Sacha-Jakutien WebSite

  Literatur von und über Tatjana Kutschewskaja

Freitag, 19. April 2013

Magie jakutischer Klänge im Klangkosmos in Hamm

Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben die alte Musik der Jakuten abseits jeglicher Touristen-Folklore wiederbelebt und führen die tönende Tradition fort.
Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben die alte Musik der Jakuten abseits jeglicher Touristen-Folklore wiederbelebt und führen die tönende Tradition fort.

HAMM - Sibirien - schon der Name galt hierzulande als Synonym für kalt, dunkel und ganz weit weg. Am Dienstagabend richtete das „Klangkosmos Weltmusik“-Konzert die Scheinwerfer in der Lutherkirche auf eine musikalische Facette des kulturellen Erbes der Jakuten.

Das Turkvolk gab der Republik Jakutien im Nordosten Russlands den Namen. Das riesige Gebiet nördlich des Baikalsees gilt als Urheimat der Khomus (Maultrommel), eines der ältesten Instrumente der Menschheit, die auch am Dienstag im Fokus stand.

Die drei Musikerinnen des „Ayarkhaan“-Ensembles haben sich zum Ziel gesetzt, die alte Musik abseits jeglicher Touristen-Folklore wieder zu beleben und die tönende Tradition fortzuführen. Die Leiterin Albina Degtyareva hat sich intensiv mit der Erforschung von Repertoire und Spieltechnik der Khomus befasst und dazu die Möglichkeiten des Nasen-, Rachen- und Gaumengesangs durch die Maultrommel hindurch erweitert.
   
Beschwörend tönender Gesang füllte das Kirchenschiff und erinnerte an Gesänge von Mongolen oder nordamerikanischen Indianern. Bereits hier wurden die spirituellen Wurzeln dieser Klänge fühlbar, einer Musik, die dem Schamanen die Kommunikation mit den Geistern, Elementarkräften oder nicht menschlichen Wesen ermöglichte.

Montag, 25. März 2013

Klangkosmos: Mystische Klänge aus Jakutien

Der Maultrommel Khomus entlocken Albina Degtyareva und ihre Mitstreiterinnen sibirische Klänge.


Das Ensemble wurde im Jahr 2002 von Albina Degtyareva gegründet, um die uralte shamanische Khomus-Tradition in Jakutien wiederzubeleben. Diese größte sibirische Region liegt in der Republik Sakha in der Nähe des Polarkreises.
 
Das Ensemble spielt von den berühmten Olonkho Epen inspirierte Stücke. Die Musikerinnen haben die letzten noch lebenden Schamaninnen aufgesucht, um von ihren Ritualen zu lernen. Ayarkhaan spielen die Maultrommel Khomus, die einen überwältigenden, rhythmischen, wuchtig-pulsierenden Klang produziert, der bis in tiefste Tonlagen reicht. Funkelnde Obertonmelodien und magische Beschwörungsgesänge erklingen, die die Stimmen von Vögeln, Pferden, Bäumen, Geistern und Stürmen lebendig werden lassen.