Sonntag, 13. März 2016

Jakutische Designerin Avgustina Filippova



"Her breathtaking designs are born from local legends as well as materials - among them fur, birch bark and even ivory from extinct woolly mammoths - that easily come to hand in her native Yakutia, officially known as the Sakha Republic, the largest region in Siberia and the Russian Federation.

Aged 67, Avgustina runs and creative fashion lab and atelier at the Pedagogical Institute of the North-Eastern Federal University, where she trains students in different methods of sewing, use of textiles, embroidery and design. She makes costumes for traditional Yakutian celebrations, and has a hungry market for her exceptional work in pop singers, dancing troupes, catwalk shows and weddings.

The approximate cost of a dress - 200,000 rouble or $2,880 - means the buyer gets an entirely unique creation, and her work has been seen on the catwalks of Moscow, Paris, Cannes, and Rome as well as in Scandinavia although she has resisted offers to go and work permanently in the West, preferring her beloved motherland of Yakutia."
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Mittwoch, 17. Februar 2016

Jakutenpferde durchliefen Instant-Evolution

Jakutenpferd in OymyakonFoto: Maarten Takens. Lizenz: CC BY-SA 2.0.
Zuchttiere entwickelten sich im kalten Klima innerhalb kurzer Zeit zu Quasi-Wildpferden.

Die Jakuten sind ein Turkvolk, das etwa eine halbe Millionen Menschen zählt und im Norden Sibiriens lebt. Dem aktuellen Stand der Forschung nach stammen sie aber nicht von dort, sondern zogen - anders als andere Turkvölker - nicht nach Süden und Westen, sondern nach Norden, wo sie die vorher dort lebenden Tungusen verdrängten. Als möglicher Grund für die Nordwanderung im Spätmittelalter kommt eine Ausbreitung der Mongolen in ihrer ursprünglichen Heimat westlich des Baikalsees in Betracht.

In der neuen Heimat der Jakuten, die zur Hälfte oberhalb des nördlichen Polarkreises liegt, war es deutlich kälter als in ihrer alten - im Winter bis unter minus 70 Grad Celsius. Das führte dazu, dass sich die Pferde, die dem Volk nicht nur als Reit- und Zugtiere dienen, sondern auch gemolken und gegessen werden, zu Quasi-Wildpferden zurückentwickelten (oder zurückgezüchtet wurden), wie eine in PNAS veröffentlichte gemeinsame Studie von Wissenschaftlern aus acht Ländern zeigt.


Mittwoch, 10. Juni 2015

Wetter || TIKSI | Jakutien | Yakutia | Sacha-Jakutien | Sacha | Sakha

[40] Erinnerungen - A.J. Uwarowskij || Otto Böhtlingk und Jakutien

Zelt der Ewenken | source

Am vierten Tag brachten unserer Führer mit genauer Noth 6 aufgefundene Rennthiere, die übrigen waren bis auf die Spur verloren gegangen. Nachdem wir, sogleich nach der Ankunft unserer Führer mit den Rennthieren, unser, in drei Finger dickes Eis und Schnee verwandeltes dünnes Zelt mit grosser Mühe zum Auftauen gebracht hatten, machten wir uns den selben Tag auf den Weg.

Der September-Monat ist, wie ich oben bemerkt habe, zum Reisen ausserordentlich ungünstig: die von Gras durchwachsenen Flüsse, die Ausflüsse der Seen und die Oberfläche des schmutzigen Wassers gefrieren ein oder zwei Finger dick und werden mit Schnee bedeckt; sobald das Rennthier auftritt, bricht das Eis, nicht im Stande die Last zu tragen entzwei; das Rennthier fällt bisweilen so durch, dass es ganz verschwindet, und wer darauf reitet, fällt mit ins Wasser, wenn er auch noch so vorsichtig zu Werke geht.